Freifunk für Flüchtlingsunterkunft in Ennigerloh


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Nachdem ein ehemaliges Verwaltungsgebäude am Rande von Ennigerloh zur einer Flüchtlingsunterkunft für etwa 60 Personen umfunktioniert wurde, war schnell klar, dass dort nach Möglichkeit Freifunk-Router aufgestellt werden sollen. Auf Initiative der GAL-Ratsfraktion wurde die örtliche Freifunk-Community angesprochen. Zusammen mit der Stadtverwaltung konnten anschließend mögliche Optionen zur Umsetzung erörtert werden. Wie üblich war die Versorgung mit einer Internetanbindung die entschiedene Frage, denn in der Nähe gab es weder vorhandene Freifunk-Router noch Nachbarn mit Sichtverbindung. Es bot sich im konkreten Fall aber an, eine bereits für das Gebäude beantragte Telefonleitung kurzerhand um eine DSL-Verbindung zu erweitern. Vorteilhaft war weiter, dass das Gebäude über eine komplette Netzwerk-Infrastruktur verfügt. So konnten die Router zur Versorgung der oberen Stockwerke über die vorhandenen Kabel angebunden werden. Dank dieser guten Voraussetzungen ließ sich in der gesamten Unterkunft mit geringem Aufwand ein Zugang zum Freifunk-Netz schaffen, die von der GAL-Fraktion gesponserten Router versorgen sogar einen Teil des gegenüberliegenden Werksgeländes mit. Als als sehr vorteilhaft hat sich der gute Austausch zwischen Freifunker, Stadtrat und Stadtverwaltung inkl. der städtischen IT erwiesen. Dadurch hat das Projekt zwar etwas Vorlaufzeit gebraucht, es sind aber zahlreich Kontakte geknüpft und Informationen über Freifunk ausgetauscht worden.

In der Presse:

Die Glocke, Lokalnachrichten » Kreis Warendorf » Ennigerloh, Internet dient als Draht zur Familie


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Der Text ist von @jotzt. Ich sehe mal zu, dass ich das in den Blog bekomme…