VDSL100 Bitstreamanschluss Münster

#1

Moin,

hat jemand der hier mitlesenden einen Vectoring-VDSL (Bitstream) Anschluss in Münster?

Ich habe seit Dezember 2018 VDSL100 bei Vodafone und von Anfang an abends Probleme. Es tröpfeln nur 5-10 Mbit/s raus bei teilweise hohen Paketverlusten.

Die Vodafone-Hotline hat gerade zugegeben, dass das Problem schon seit Oktober 2018 besteht. Da hilft wohl nur kündigen, unwahrscheinlich, dass die sich da zeitnah mit der Telekom über eine Kapazitätssteigerung einig werden.

Frage in die Runde: Hat jemand gute oder schlechte Erfahrungen mit VDSL100 oder VDSL250 bei 1&1 oder O2 hier in Münster gemacht? (VDSL50 ist nicht relevant, das ist eine andere Technik, die von dem Problem am Übergabepunkt nicht betroffen ist.)

Wäre für mich interessant zu wissen, ob die anderen Reseller besser sind, oder ob man besser doch direkt zur DTAG geht.

Grüße
Matthias

PS: @Fungur, du hattest doch auch Vectoring bestellt. Bei welchem Anbieter bist du?

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#2

Ich bin direkt bei der Telekom und hab bis auf gelegentliche Aussetzer (vielleicht 1-2x im Monat für ein paar Minuten kein Netz) 80/30 von den theoretischen 100/40.

#3

Sicher? Technisch schaltet die Telekom doch vorzugsweise nur noch VDSL100 und limitiert ggf. die Bandbreite?
Ich hab’ VDSL25 (Nahbereich, noch nicht ausgebaut) von O2 in GT, seit O2 das eigene ADSL2-Equipment abbaute und auf DTAG-Vorleistung umstellte. Dort habe ich v4-only mit o2/Hansenet/Telefónica-Adressraum. (Oh, Korrektur, seit mind. 29 Tagen 45/10, weiter kein G.vector, weiterhin nur o2-v4. Das meinte o2 vielleicht, als sie von Verbesserungen schrieben (Business-Anschluß)?)

Ich hatte bis letztes Jahr DTAG VDSL100/40 & 1&1 VDSL100/40 parallel, Unterschied war Zwangstrennung bei 1&1 trotz DTAG-Backbone. Umstellung auf Versatel-Backbone wurde angekündigt, vorgenommen — und nach wenigen Tagen wieder klammheimlich zurückgenommen.

Smokeping zu www.google.com sieht seit ein paar Monaten etwas komisch aus über den Telekom-Anschluß (und da das nur www.google.com betrifft, nicht andere Ziele, dürfte das in Münster ähnlich sein?):

“Breitband-PoP” bei o2 “GUTJ01”, bei Telekom “GUTJ03”. HTH.

#4

Sehe das auch so, meist wird mit der maximalen Bandbreite synchronisiert und im Netz dann auf den entsprechnenden Tarif gedrosselt.
Was aber auch Vorteile hat bei einer synchronisation von 100/40 und einem 50/10 Tarif:
selbst wenn die Leitung komplett ausgelastet ist sind die Antwortzeiten nur minimalst höher als auf der Leitung im Leerlauf.

So ein reiner Pingtest ist nicht immer aussagekräftig, es ist auch möglich das die Gegenstelle andere Prioritäten hat und dadurch icmp Antworten verzögert kommen weil die Gegenstelle z.b. schneller auf https Anfrage antwortet.

#5

Das lief bei mir bis Dezember in der alten Wohnung auch super. Insbesondere, wenn du den Vertrag schon länger hast, wird das kein Bitstream sein.

Hast recht, neuere Anschlüsse sind fast alles VDSL100 Bitstream.

#6

Ich hab seit November VSDL50 bei Vodafone und die gleichen Probleme.

Hier ist mein Thread im VF Forum: https://forum.vodafone.de/t5/Internet-Telefon-TV-über-DSL/Geringe-Bandbreite-in-den-Abendstunden-Regionale-Störung-Münster/m-p/1899742/highlight/false

Leider keine Abhilfe in Aussicht…

#7

Hätte man jetzt einen Exchange Punkt in Münster um denen was anzubieten wäre das ein Meisterstück :wink:

#8

@chrki, cool, dass du dich meldest. Danke.

Der Julz2k ist ja ein richtiger Branchenkenner.

Ich hatte irgendwo gelesen, dass es deutschlandweit wohl einen Streit zwischen der DTAG und der Vodafone über das Peering für die Bitstreamanschlüsse gäbe und es somit gar nicht unbedingt ein Münsteraner Problem sei.

Die haben wohl allgemein kein großes Interesse an DSL mehr und konzentrieren sich auf ihr Kabelnetz. Vodafone ist auch der letzte Anbieter, der via DSL noch kein V6 anbietet.

Ich habe gestern gekündigt. Hoffe, dass sie das ohne großes Mucken annehmen.

Grüße
Matthias

#9

Wie gesagt, Alice Office DSL 16 vor ~10 Jahren gebucht, in der Zwischenzeit hatte Telefónica/o2 die Anbindung von Hamburg nach Gütersloh (mediaWays hatte in der lokalen Vermittlung eigene Infra) und wieder nach Hamburg im Hintergrund gewechselt, dann kam die Info des “Technologieupgrades” (oder so) und statt der komischen o2-Homebox gab’s 'ne 7490 (notwendig wegen Wechsel auf VDSL). Nach jener Umstellung waren aus den gebuchten 16/1 – auch nutzbare – 25/5 geworden. Am 8.4. kam ein Brief mit der Überschrift “Ab sofort Leistungserweiterung ohne Mehrkosten für Ihren o2-Anschluß”, angeblich durch “Umstellung auf modernes Verwaltungssystem” würde alles toller. Spürbar ist nur, daß aus den 25/5 zwischenzeitlich 50/10 geworden sind. Langer Rede kurzer Sinn: Ich glaube nicht, daß bei o2, zumindest bei Business-Anschlüssen, das Vertragsalter etwas mit der konkret eingesetzten Technik zu tun hat. Sie müssen von der bisherigen/eigenen Technik zur Telekom schwenken, der Kunde bekommt halt neue HW und Einwahldaten und fertig.

FTR: o2 (Business-) DSL ist hier in Gütersloh nach wie vor ohne IPv6, von wegen »Vodafone ist auch der letzte Anbieter, der via DSL noch kein V6 anbietet«.

FTR (https://telekomhilft.telekom.de/t5/Telefonie-Internet/BNG-Anschluss-erkennen/td-p/1783045):

Bei manchen Routern (wie z.B. Fritzboxen) kann man möglicherweise auch zusätzlich noch in den Systemmeldungen / Ereignissen nachschauen, ob der Breitband-PoP genannt ist - da steht dann im Namen an der 4. Stelle ein “J” wenn man bereits einen BNG-Anschluss hat. Aber das ist von vorneherein eine Möglichkeit, die viele Anwender überfordert. Im Gegensatz zum Nachschauen im Kundencenter.