Wo kommen wir ins Glas

#1

Hey Leute.
wo wir etzt dabei sind Backbone Strecken aufzubauen ergibt sich die Frage wo wir den Traffic ins Netz fallen lassen.

Die Hamburger und Berliner Freifunker haben dafür Unterstützung von Rechenzentren bekommen.

Da wir sowas in Münster (glaube ich ) eher nicht haben, aber bei einigen Firmen und Einrichtungen durchaus Glas liegt wollte ich einen weiteren Thread dafür aufmachen.

Als wir bei der Bezirksregierung waren klang sowas mal an. @kgbvax gibt es dazu schon neue Erkentnisse.

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#2

Es gibt in Münster ein großes Unternehmen der IT zur Unterstützung der Finanzwirtschaft. Mit mehreren tausend Mitarbeitern und mehreren Tausend Servern in Münster. Dieses Unternehmen betreibt derzeit zwei Rechenzentren in Münster (Nienberge, Mecklenbeck) und ein Weiteres befindet sich in Bau (Amelsbüren).

Wenn ich richtig informiert bin, soll es sogar Freifunker geben, die für dieses Unternehmen arbeiten. Vielleicht können diese Personen (sie müssen das als AN ja nicht unbedingt selbst tun) uns mal die richtigen Ansprechpartner empfehlen. Auch wenn ich mir die Chancen als nicht sehr hoch anrechne.

Außerdem gibt es noch einige weitere (kleinere) Rechenzentren in Münster. Diese werden jedoch von Unternehmen angeboten, die Dienste verkaufen und keine (normalen) Mietserver. Aber auch hier sollte man mal anklopfen (bin mir aber nicht sicher, in wie weit ich diese hier öffentlich erwähnen sollte).

Des weiteren gibt es einige größere Internetunternehmen, die zumindest eine Niederlassung in Münster haben. Ein Unternehmen macht was mit Büchern (nein, nicht der Fluss), ein anderes ist Marktführer in GIS / Karten.

Außerdem sind wir übersät von Hochschulen. Auch wenn diese (bei der Uni bin ich mir nicht ganz sicher) ans DFN angebunden sind und andere Communities hier schon abgeblitzt sind, sollten wir es dennoch versuchen. Ein Vögelchen aus der Hochschulpolitik hat mal beim beim Dekan meines Fachbereichs an der FH Münster nachgefragt. Er war von der Freifunk-Idee nicht abgetan, sagte jedoch, dass wir uns an die DVZ wenden sollen.

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#3

Und das ist die DVZ der Uni Münster http://www.uni-muenster.de/ZIV/DasZIV/index.html

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#4

Soweit ich das verstanden habe, sind denen da die Hände gebunden, da sie ihre Glasleitung nur für bestimmte Zwecke nutzen dürfen.

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#5

Könnte man die Unitymedia Leitung in der Studentinnenburse auf 200MBit/s aufstocken?

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#6

was für eine Bandbreite braucht ihr denn beim Glasfaser?

Im Kreis Steinfurt haben wir ja schon in einigen Orten Glasfaser liegen. Bei mir sind es 100Mbit Up- und Download. Gegen eine geringe monatl. Gebühr kann ich auch auf 200MBit gehen.

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#7

Die Chance bei der Fiduia & GAD IT AG sind weniger als null. Sagen wir mal -1000. Das sind Hochsicherheitszentren (Level 4), die niemals fremde Hardware in Ihr Netz lassen würden. Da kommen nicht mal Mitarbeiter ohne Anmeldung ins Gebäude.

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#8

In Münster noch recht gut an Glas angebunden ist der Technologiehof. Dort liegt mWn der NDIX, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Kosten und Co. sind da sicherlich eine andere Frage… Wie sieht es den mit den Netzen der Versicherungen aus? Das LVM hat ja auch noch einen passenden hohen Turm, der per Richtfunk eingebunden werden könnte :wink:

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#9

Ich finde die Idee mit den privaten Anschlüssen über VDSL200 oder Unitymedia nicht uncharmant. Da müsste man mal testen, wie wir mit GRE oder L2TP auch mit stromsparenden Kisten eine gute Anbindung hinbekommen. In der Burse würde ich gerne mal GRE antesten, die haben ja eine fest IPv4.

Aber Peeren können wir da halt nicht. Aber das können wir sowieso nicht bis wir eine eigene AS-Nummer haben.

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#10

Die LVM-Rechenzentren haben Sicherheitsstufe (Bank- und Versicherungsgeschäfte); da kommt nix ins Netz, was da nicht reingehört.
Eventuell könnte man den Turm als Relaisstation nutzen. Ich kann ja mal vorsichtig bei der Bau- und Hausverwaltung anklopfen und fragen, ob sowas grundsätzlich möglich wäre. :innocent:

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#11

In Schöppingen gibt es am Fuß des Berges die Firma shopware. Die haben 2014 neu gebaut und sich Glas von der Telekom legen lassen.

Generell sind die Freifunk nicht abgeneigt.

Des weiteren haben 40% der Haushalte einen Glasfaser Anschluss bestellt. 100 Mbit symmetrisch für 35€ im Monat.

Eventuell können wir auch mal bei der Firma anklopfen, die das gelegt hat (Deutsche Glasfaser).

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#12

Dann kannst Du für Buldern (wenn das da durch geht, ist noch in der Schwebe) auch gleich fragen. :wink:

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#13

Wer hat denn alles einen Anschluss von der Deutschen Glasfaser (Bornet)?

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#14

wir bekommen im Jugendzentrum in Gescher demnächst einen von Bornet gelegt…

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#15

Für Versuche kann ich auch 100mbit vectoring zur Verfügung stellen.

Feste, öffentliche IPv4 und IPv6-Netze sind verfügbar :wink:

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#16

Nur zu Info:
Zu beachten ist nur das die Bornet und Deutsche Glasfase keine öffentlichen IPv4-Adressen für ihre Anschlüsse vergeben.

Ich hoffe das ist kein Problem

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#17

Man kann afaik für 5€ eine buchen

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#18

Man kann GRE glaube ich nicht natten, weil das - ich hoffe ich erzähle jetzt keinen Blödsinn - glaube ich weder TCP noch UDP ist, sondern ein eigenes Protokoll. Linux selbst kann das wohl natten, aber die meisten Billigrouter unterstützen das nicht. D.h. man braucht einen OpenWRT-Router oder man müsste über die Kiste auch dein privates Netz abwickeln.

Aber L2TP müsste eventuell gehen.

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#19

Fritzboxen können TCP, UDP, ESP und GRE. Zumindest behaupten sie das im Menü fürs Portforwarding.

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#20

Unterschiede Portforwarding/NAT.

NAT: bei einer ausgehenden Verbindung merkt sich die Fritzbox die genutzten (TCP oder UDP-) Ports und leitet zugehörige Pakete eingehende Pakete weiter.

Portforwarding: Ein bestimmter TCP/UDP Port oder eben ein ganzes Protokoll wie ESP/GRE wird permanent auf einen bestimmte (private) IP-Adresse im internen Netz eingetragen.

Setzt man, was man sollte, auf IPv6, sind beide Verfahren überflüssig.

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